Beverly - Erotikdiscothek - Admin´s Kolumne 2007 - News and more

11.06.07 - Huuh ... was für eine aufregende Woche ... Die Kinky-Boat-Affäre

Es ist Montag und die Woche nimmt mal wieder kein Ende ... in Wirklichkeit habe ich momentan
etwas das Zeitgefühl verloren, da eine besonders ereignisreiche Woche hinter dem Beverly-Team
und der Beverly-Verwaltung liegt:

In der vergangenen Woche hatten wir mit unserer "Kinky-Boat-Fahrt" schwer zu kämpfen! - Durch diverse Medienberichte wurde in Köln ein Skandal konstruiert, der eigentlich keiner war
und von unserer Seite auch keiner sein sollte!

"Sex-Schiff beim Kirchentag" war nur eine Schlagzeile, die in der vergangenen Woche am
Kiosk zu lesen war. "Bizarrer Streit um Sexparty auf dem Rhein" und "Während am Dom
1000 Bläser den Abendsegen blasen, werden auf dem Schiff die Glocken geläutet" titelte die Konkurrenz.

Was war passiert? - Schon im April 2007 hatte das Beverly-Team eine Neuauflage der beliebten
Swinger-Schifffahrt ins Auge gefasst, nachdem die Karnevalstour wegen Rheinhochwasser hatte
ausfallen müssen. Nun ist für solche Fahrten immer der Vorabend eines Feiertags als Termin sinnvoll. Pfingsten erschien uns im Hinblick auf die notwendige Werbung zu früh und so blieb
als letzter Feiertagstermin in der warmen Jahreszeit der Abend vor Fronleichnam.

Ein geeignetes Schiff war gefunden, Werbung und PR liefen planmäßig an und die Anmeldungen
gingen nach und nach ein ... doch wir hatten bei Wahl des Veranstaltungsorts und des Termins
ein besonderes Detail schlichtweg übersehen: den 31. Deutsche Evangelische Kirchentag vom
6. bis 10. Juni in der Domstadt!

Obwohl wir diesen nicht stören oder entweihen, geschweige denn Gäste von den kirchlichen Veranstaltungen abwerben wollten, brach eine Woche vor der Veranstaltung ein wahres
Mediengewitter über uns hinein. Ordnungsbehörden, aber auch überhaupt nicht beteiligte
Schifffahrtsgesellschaften machten aus einer ganz friedlich geplanten privaten Swingerparty
den "Skandal beim Kirchentag" ... die lokalen Medien brachten dann alles weitere ins Rollen.

Unzählige Redaktionen belagerten unser Telefon ... Interviews wurden angefragt ... die
Gäste wurden verunsichert und es bestand zum einen die Möglichkeit der Untersagung durch
das Ordnungsamt und zum anderen musste davon ausgegangen werden das Presse und
Fernsehen den Anleger für das ein oder andere Live-Bild aufsuchen würde.

Zwischenzeitliche Gerüchte ("... die evangelische Kirche hat das Boot bestellt!") waren natürlich ebenso haltlos wie die Unterstellung "... das Beverly macht das mit Absicht!". Doch zum
Glück konnten wir die Sache für die Gäste zumindest halbwegs retten. Obwohl nicht wir
der Veranstalter waren (es war eine private Feier zum 25-jährigen Jubiläum unseres DJ
Günni), liefen doch die organisatorischen Fäden bei uns zusammen.

In Absprache mit der sehr hilfsbereiten und immer emsigen Reederei wurde das Schiff am
Veranstaltungstag kurzfristig an die Rheinterrassen nach Düsseldorf verlegt, wo DJ Günnis
Party dann doch noch steigen konnte. Während die Medienvertreter an der Hohenzollernbrücke um ihren (vielleicht erhofften) Skandalbericht kamen, feierten die Gäste eine Super-Party auf dem Rhein ...

Was lernt man daraus? ... Aus jeder Mücke lässt sich ein Elefant machen ... Man braucht nur
die richtigen "Meinungsmacher" und schon ist man auf Seite 1. Allerdings hatten wir dies so
nicht beabsichtigt, auch wenn uns dies von einigen nach wie vor vorgehalten wird.

Ich persönlich glaube das es viel wichtigere Themen in unserer Zeit gibt. Doch ein bisschen
"Sex & Crime" ist ein Leckerli, das die Medien nur ungern liegen lassen.

Eine schöne Woche wünscht Euch

Der Admin

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